Petition für laizistisches Eherecht lanciert

Mi, 29. Juni 2011

Die SLG startet eine Petition für mehr Laizismus und Säkularisierung im Schweizer Eherecht. Die Petition, welche an die eidgenössischen Räte adressiert wird, soll bis Ende 2011 gesammelt werden. Darin wird gefordert, dass National- und Ständerat bei ihren Ehegesetz-Projekten immer den Laizismus bzw. die Säkularisierung berücksichtigen.

Unterschreiben aus Sie! http://www.laizismus.ch/index.php/petition/


Der Islamische Zentralrat soll verboten werden

Di, 13. April 2010

Die Islamisten um Nicolas Blancho könnten gegen Art. 275 StGB verstossen: Gefährdung der verfassungsmässigen Ordnung der Schweiz. Der Islamische Zentralrat soll verboten werden.

Die Schweizerische Laizistische Gesellschaft SLG fordert die Bundespolizei Fedpol auf, die Machenschaften des sog. „Islamischen Zentralrat“ um Blancho mit einer Untersuchung unter die Lupe zu nehmen. Anschliessend ist der Verein zu verbieten.

Immer wieder musste in den letzten Wochen gelesen werden, dass der Verein um Nicolas Blancho Jugendliche aus Biel in eine obskuren Koranschule nach Ägypten geschickt hat. Es ist nun bekannt, dass in Ägypten die sunnitische extremistische Organisation “Muslimbruderschaft” aktiv ist, die in Vergangenheit immer wieder in Verbindung mit Terrorismus und extremen Forderungen nach Einführung der Scharia aufgefallen ist. Die SLG sorgt sich, dass der Islamische Zentralrat Jugendliche mit dem Gedankengut der Muslimbrüder infizieren will. Dies könnte auf eine Handlung hinausgehen, welche die Verfassungsmässige Ordnung der Schweiz gefährdet, nämlich den demokratischen, gleichberechtigten und freiheitlichen Aufbau der Bundesverfassung, der mit den mittelalterlichen Werten dem Aufbau einer Parallelgesellschaft nicht kompatibel ist (Schlechterstellung bzw. Diskriminierung von Homosexuellen, Frauen und Nicht-Muslimen (Art. 8 BV))

Der deutsche Mentor von Nicolas Blancho, der Hassprediger Pierre Vogel, steht bereits unter ständiger Bewachung der deutschen Agentur für Verfassungsschutz. Wie handeln die Schweizer Behörden, um unser Land vor den Gefahren des verlängerten Armes von Pierre Vogel zu schützen?

Für Fragen:

Andrea Arezina
Präsidentin SLG
079 504 78 17
arezinaandrea@gmail.com


SLG über Freikirchen-Schuldispensen verärgert – Hotline gegen Frömmler geplant

Mi, 10. Februar 2010

Medienmitteilung 05.02.2010

Vor allem Freikirchen versuchen in der Schweiz immer mehr, mit ihren extremistischen Ansichten den Kindergarten- und Schulunterricht zu beeinflussen. Dies zeigte der 20 Minuten-Artikel vom 5. Februar 2010 wieder einmal auf besonders schockierende Weise. Jetzt plant die SLG eine Hotline gegen Einmischung durch die Frömmler.

Katastrophal für Zusammenhalt der Gesellschaft

Für die Schweizer Laizistische Gesellschaft SLG geht es so nicht mehr weiter. Sie fordert alle PolitikerInnen endlich auf, keinerlei Dispense aus religiösen Gründen zu gewähren. “Religion ist Privatsache und darf kleine Kinder nicht bereits von frühestem Alter her trennen”, sagt Andrea Arezina, Präsidentin SLG. Die SLG bietet allen betroffenen Lehrpersonen Unterstützung an, darum sollen jegliche Fälle von Dispensen aus religiösen Gründen der SLG gemeldet werden.

Die SLG hat sich als Ziel gesetzt, eine möglichst laizistische, also religionsneutrale staatliche Umgebung, z.B. in Kindergärten und Schulen, zu schaffen. Unsere Gesellschaft erlebt seit Jahren einen immer grösser werdenden religiösen Extremismus gewisser Religionsgemein-schaften, seien es Freikirchen, Sekten anderer Art (Scientology), oder muslimische Funda-mentalisten.

Viele gerade evangelikaler Freikirchen mit extremistischem Gedankengut versuchen bereits Kleinstkinder für ihre Sache zu manipulieren. U.a. mit Kindergarten- und Schuldispensen. So dürfen die Kinder keinen Geburtstag feiern (Zeugen Jehova), oder keine “Räbenliechtli-Laternen” oder Weinhachtsguetzli machen. Sogar die Tatsache, dass zwei männliche Hasen in einer Kindergeschichte vorkommen, dient den gewissen Freikirchenkreisen dazu, gegen Homosexualität zu wettern und so ihr krass diskriminierendes Gedankengut bereits in Kinder festzusetzen. So etwas finde die SLG als katastrophal für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Schulbehörden müssen den religiösen Extremisten die Stirn bieten  -  Hinweise auf neuer SLG-Hotline

Dass nun gewissen Schulbehörden vor religiösen Querulanten einknicken und die obligatorische Schulpflicht, zu der in den meisten Kantonen auch der Kindergarten gehört, nicht durchsetzen, ist alarmierend. Die Eidgenössische Kommission für Kinder und Jugendfragen EKKJ hat bereits klar gesagt, dass es keine Dispense aus religiösen Gründen mehr in der Schule geben darf. Statt sich den Forderungen des Bundesexperten anzupassen, gehen lassen die Gemeinden die LehrerInnen alleine und sogar Kinderbücher müssen umgeschrieben werden. Für die SLG ist klar, der demokratische und liberale Staat muss angesichts der Herausforderungen unsere Zeit eine neue, echte Religionspolitik entwickeln, will er die Zügel nicht aus der Hand verlieren.

Betroffene Eltern, Lehrer und sonstige Interessierte können Fällen von religiöser Einmischung in Schulbelange an die Hotline-Adresse info@laizismus.ch senden. Die SLG wird in begründeten Fällen die Sachlage juristisch abklären lassen und mit den kantonalen Schulbehörden Kontakt aufnehmen.

Bei Fragen steht ihnen gerne zur Verfügung:

Andrea Arezina
Präsidentin SLG
079 504 78 17
arezinaandrea@gmail.com


Klage wegen Moderatorin mit Kopftuch bei SF-Sendung “Sternstunden” geplant

Mo, 01. Februar 2010

Medienmitteilung 29.01.2010

Die Schweizerische Laizistische Gesellschaft SLG protestiert scharf dagegen, dass beim öffentlich-rechtlichen SF1 immer noch Personen mit klar religiöser Kleidung Werbung für ihren Glauben machen dürfen. Nach einer katholischen Nonne darf jetzt auch eine Frau mit muslimischen Kopftuch als Moderatorin von Sternstunden auftreten. Für die SLG ist das inakzeptabel.

Ostentatives religiöses Symbol provoziert

Neu soll auf regelmässiger Basis eine Muslimin mit Kopftuch die Sendung Sternstunden auf SF 1 moderieren. Der SLG haltet es für eine staatliche, gebührenfinanzierte Fernsehanstalt für absolut abwegig, dass während einer Moderation ein Kopftuch, also einostentatives religiöses Symbol, zur Schau getragen wird. Die Moderatorin macht mit dem Kopftuch ein klares religiöses und politisches Statement. Dies will und kann unser Verein nicht akzeptieren: Deshalb fordert die SLG von der Redaktion von Sternstunden das sofortige Überdenken dieser für die religiöse Neutralität des Staates verheerende Entscheidung rückgängig zu machen. Sollte dies verweigert werden, wird die SLG eine Beschwerde bei der Ombudsstelle der SRG und eine Überprüfung des Inhaltes des Sendekonzepts von Sternstunden bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz UBI des Bundesamts für Kommunikation einlegen.

Religion muss Privatsache bleiben

Wir von der SLG betonen: Unsere Tätigkeiten sind nicht gegen den Glauben der Individuen gerichtet, im Gegenteil. Sondern sie zielen auf eine laizistische Umgestaltung des politischen Systems, so wie das z.B. in Frankreich seit über 100 Jahren gelebt wird. Auch gläubige Menschen sind deshalb bei uns herzlich und explizit willkommen.

Aber genau deshalb ist für uns umso klarer: Religiöse Symbole als Privatsache gehört nicht in die (An-) Moderation einer Sendung. Sie können Teil von dokumentarischen Sendeinhalten sein, dürfen aber nicht in den redaktionellen Teil, der unbedingt religiös und weltanschaulichen neutral sein muss, einfliessen!

Dieses Prinzip wurde bereits mit der Einstellung einer Nonne in religiöser Tracht (mit Kopfbedeckung) verletzt. Nachdem diese Journalistin nun seit mehreren Jahren pensioniert wurde, macht die Redaktionen einen Schritt mit der Einstellung von Frau Bouhouch wieder zurück in die falsche Richtung: Staatliches Fernsehen soll keine Werbung mit religiösen Symbolen machen!

Wer sind wir?

Die SLG, die letztes Jahr von einer Gruppe v.a. links-stehender Politikerinnen aber auch politisch neutraler Intellektueller und Kulturschaffender gegründet wurde, will sich in Zukunft bei aktuellen nationalen Themen im Gebiet der öffentlichen Präsenz der Religion für den Laizismus einsetzen. Für uns ist die politische Philosophie des Laizismus in der Schweiz und dessen Umsetzung im Alltag der Leitfaden.

Für Fragen

Andrea Arezina
Präsidentin SLG
079 504 78 17
arezinaandrea@gmail.com